Die traurige Chronologie der Elbtreppe
- Okt. 2005 wurde die Anwohnern über die Abriß- und Sanierungspläne von der Saga informiert, und aufgefordert auszuziehen.
- Die Abrißpläne wurden zum Teil durch ein Gutachten gestützt (mangelnde Standfestigkeit) welches von einem unabhängigen Gutachten wiederlegt wurde.
- Da die Saga, außer Ersatzwohnungen anzubieten, keine konkreten Lösungsvorschläge unterbreitet, haben sich die Mieter auf die Suche nach kompeteten Partnern gemacht und diese auch gefunden. Zusammen mit der Lawaetz Stiftung und der Bürgersatdt AG haben wir ein Genossenschaftsmodell entwickelt. Dieses Modell sieht wie folgt aus:
- Der Erhalt des gesamten städtebaulich und historisch wertvollen Ensembles
- Die Fortführung der über die Jahre gewachsenen Mietergemeinschaft (alle Mieter wollen Mitglied der Baugenossenschaft werden)
- eine sinnvolle und an den Bedürfnissen der Mieter orientierte Sanierung der alten Häuser
- Die Sanierung, soweit im finanziellen Rahmen möglich, nach baubiologischen und energiesparenden Gesichtspunkten
- eine eigenverantwortliche Verwaltung der Häuser durch die zukünftige Baugenossenschaft der Bewohner
- eine Mietpreisgestaltung die auf baugenossenschaftlichen Grundsätzen basiert, mit moderater Erhöhung zur Finanzierung der notwendigen Sanierungen
- Da die Saga an ihren Abrißplänen festhält, ist sie nicht bereit das Grundstück an uns zu verkaufen.
- Seit Sommer 2007 liegen unsere Pläne allen beteiligten Behörden vor, die uns alle poitive Rückmeldung geben.
Aber keiner tut was. Nichts passiert!
Heutige Situation der Elbtreppe
Inzwischen stehen fast40 % der Mietfläche leer.
Frei werdende Wohnungen, werden von der SAGA nicht neu vermietet, mit den entsperchenden Folgen für die Baustubstanz.
Auch die inzwischen leerstehende Zwiebel, wird nicht neu vermietet.
Wir fordern die Politik und die Behörden auf, eine Entscheidung herbei zu führen.
Die Zeit ist reif!